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Dickwandiges PE-100-Rohr mit verschraubten Flanschspiegeln, gestapelt für den Schlammtransport

PE-Rohre

Bergbau- und Schlammrohre

Dickwandige, abriebfeste Rohre für Bergematerial, Entwässerung und Prozessleitungen.

Ein geflanschtes PE-Passstück auf dem Werkstattboden, beidseitig für eine Grubenwasserleitung gebohrt

Der Schlammbetrieb geht hart mit Rohren um. Wir bauen dafür dickwandiges PE 100 in SDR 7 bis SDR 17, wo die Kombination aus Wanddicke, geringer Reibung und elastischem Rückstellvermögen eine Standzeit erreicht, die Stahl und gummierte Alternativen bei gleichen Einbaukosten kaum erreichen.

Die Leitungen werden mit gefertigten Flanschspulen, Bundbuchsen und Losflanschen geliefert, sodass sich Abschnitte drehen und der Verschleiß gleichmäßig verteilen lässt, dazu weitlaufende Bögen, die die Erosion an Richtungswechseln verringern. Wir haben Bergematerial- und Entwässerungsleitungen an Bergbaustandorte in Südamerika, Afrika, Australien und Zentralasien geliefert.

Wichtigste Merkmale

  • PE 100 mit großer Wanddicke, SDR 7 / 9 / 11 / 13,6 / 17
  • DN90 bis DN1200, in 6 m, 11,8 m oder als gefertigte Spulen
  • Flanschspulen mit Bundbuchsen und verzinkten oder duktilen Losflanschen
  • Weitlaufende Segmentbögen gegen Erosion an Richtungswechseln
  • Drehbare Abschnitte verlängern die Standzeit im Abrasivbetrieb

Technische Daten

Bergbau- und Schlammrohre technical specifications
WerkstoffPE 100, hochmolekulare Typen
DurchmesserbereichDN90 – DN1200
SDRSDR 7 – SDR 17 (PN10 – PN25)
VerbindungenStumpfschweißen, Flanschspulen, Rohrkupplungen
Typische MedienBergematerial, Entwässerung, Prozesswasser, Reagenzien

Häufige Fragen

Wie schneidet PE gegenüber Stahl im Abrasivbetrieb ab?
Bezogen auf die Kosten über die Lebensdauer liegt PE bei Schlämmen im niedrigen bis mittleren Druckbereich meist vorn. Es korrodiert nicht, die glatte Innenwand verhindert Anbackungen, und es gibt bei Bodenbewegungen nach, statt zu reißen. Stahl bleibt überlegen, wo der Betriebsdruck über dem liegt, was eine praktikable Wanddicke trägt, oder wo hohe Temperaturen herrschen.
Lassen sich verschlissene Abschnitte drehen?
Ja, und das sollten sie auch. Der Verschleiß konzentriert sich in der Sohle; ein geflanschter Abschnitt, der über die Lebensdauer zweimal um 120° gedreht wird, transportiert daher grob die dreifache Menge bis zum Austausch. Deshalb liefern wir Schlammleitungen als Flanschspulen und nicht als durchgehend geschweißten Strang.
Welche Wanddicke brauchen Bergematerialleitungen?
SDR 11 bis SDR 7 deckt die meisten Berge- und Entwässerungsfälle ab, bestimmt durch Betriebsdruck zuzüglich Verschleißzuschlag, nicht durch den Druck allein. Nennen Sie uns Feststoffdichte, Korngröße, Geschwindigkeit und Auslegungsdruck, dann schlagen wir ein SDR mit gesondert ausgewiesener Verschleißzugabe vor.

Angebot oder Spezifikationsprüfung nötig?

Senden Sie uns Ihre Zeichnung, Ausschreibungsunterlage oder Ihr Leistungsverzeichnis. Unsere Ingenieure antworten innerhalb von 12 Arbeitsstunden mit Preis, Lieferzeit und Containerbeladungsplan.