
Ein Stahldrahtgeflecht wird zu einem Skelett gewickelt und innen wie außen in Polyethylen eingebettet. Der Stahl trägt die Umfangslast, sodass das Rohr Druckstufen bis PN35 hält — weit über der PN25-Grenze von reinem PE 100 — während Innenkanal und Außenfläche Polyethylen bleiben, mit der zugehörigen Korrosionsbeständigkeit und glatten Wand.
Da die Verstärkung durch die Wand hindurch eingebunden und nicht aufkaschiert ist, lösen sich die Schichten nicht ab. Die Axialfestigkeit reicht für lange erdverlegte Strecken, und Verbindungen entstehen mit Elektroschweißmuffen, die die äußere PE-Schicht in das Formteil einschmelzen — dasselbe Verfahren, das Ihre Kolonnen bei PE 100 ohnehin anwenden.
Wichtigste Merkmale
- Druckstufen PN8 bis PN35, über dem Angebot von reinem PE 100
- DN50 bis DN630, gefertigt nach GB/T 32439-2015
- Stahlskelett durch die Wand eingebunden — keine Schichtentrennung
- Rund 30 % geringerer Druckverlust als Stahlrohr gleicher Nennweite
- Elektroschweißverbindung, keine Schweißzusätze oder Beschichtungen vor Ort
- Beidseitig korrosionsbeständig; 50 Jahre Auslegungslebensdauer
Technische Daten
| Aufbau | Geschweißtes Stahldrahtgeflecht zwischen innerer und äußerer PE-Schicht |
|---|---|
| Durchmesserbereich | DN50 – DN630 |
| Druckstufe | PN8, PN10, PN12,5, PN16, PN20, PN25, PN35 (0,8–3,5 MPa) |
| Norm | GB/T 32439-2015 |
| Verbindungstechnik | Elektroschweißmuffen und -sättel |
| Typischer Einsatz | Wasser, Schlämme, korrosive Prozessmedien |
| Auslegungslebensdauer | 50 Jahre |
